Armstrong, der erste Mann auf dem Doping-Rad

Die FAZ stellt am 25.10.12 die Frage:

Was soll mit Armstrongs Tour-Titeln geschehen?

Zur Auswahl standen folgende zwei Antworten:

  1. Alle waren gedopt, die Titel dürfen nicht neu vergeben werden.
  2. Nun müssen die Zweiten wie Ullrich und Klöden geehrt werden.

Seit Jahren schon frage ich mich selbst warum diese Diskussionen überhaupt stattfinden?

Weshalb lässt man Doping im Sport nicht generell zu?

Jeder weiß das gedopt wird.
Es kommt doch heutzutage nur darauf an wer schlauer bzw. besser dopt und unter besser verstehe ich:

Wer hat die Kontrolle am geschicktesten umgangen?

Um die oben gestellte Frage auf sarkastische Franz-Art zu beantworten:

Was um Himmels Willen interessiert es mich wer sich mit welchen Drogen vollstopft!
Diese Menschen sind alle erwachsen.
Sie dürfen wählen gehen, unser Geld annehmen und sich feiern lassen.

Wo also liegt das Problem?

Versagen deren Lebern, die Nieren, das Hirn – Was kümmert es mich?

Hier kann doch im Ernstfall das “erdopte” Geld zur Medizinischen- und Pflegerischen Behandlung angelegt werden und zur Not die erreichten Medaillen in bare Münze umgeschmolzen werden.

Aber wahrscheinlich kommt irgendein grenzenloser Gut-Mensch dann auf die Idee, dass deren Versorgung die Aufgabe der Allgemeinheit sei und unsere Krankenkassenbeiträge erhöht werden müssen.

Wohl oder Unwohlmeinende Stimmen gehen (so was muss man sich mal vorstellen) von einem Armstrong-Generationen-Problem aus und meinen, es sei nach Armstrongs Ausstieg aus dem Radsport mit dem Doping zu Ende.

Als ob nachfolgende Radsportler den Blitz der Einsicht getroffen hätte und das Bewusstsein gewachsen sei, dass ihr verpönter Sport nur durch Enthaltsamkeit zu retten sei.

Wer es glaubt wird selig.