Gerüche und Düfte

Kneipendüfte im Wandel der Zeit.

Früher, noch vor gar nicht allzu langer Zeit, als alle Welt noch dem Nikotin frönte, stank man nach einem Kneipenbesuch nach Rauch wie ein Indianer am Lagerfeuer. Die Kleidung musste, auch wenn sie frisch vor dem Ausgehen angezogen wurde, spätestens am nächsten Morgen in die Waschmaschine gestopft werden.

Heute, im Zeitalter der Elektrozigarette wird die Waschmaschine zwar immer noch bedient, jedoch aus völlig anderen Geruchsgründen. Verlässt man im Jahr 2012 eine Gastwirtschaft, riecht man nicht selten nach Bratfett oder ähnlichen Küchenausdünstungen.

Erwiesen ist, dass sich das eigene Riechempfinden, nach kurzer Rauchabstinenz, stark verbessert. Dies bringt natürlich auch Schattenseiten mit sich. Man nimmt seine Umgebung Geruchstechnisch  besser wahr, was nicht immer von Vorteil gekrönt ist, denn: Fremder Schweiß, umso mehr wenn es sich um alten handelt, wirkt nicht auf jeden erotisierend.

Fazit: Nicht-Rauchen ist gut, hat aber den Gestank nicht aus unsere Welt verbannt.

Liebe Köche schließt eure Küchentür! Liebe Mitmenschen wascht euch!

Zum Schluss noch die Frage: Warum gibt es eigentlich mehr rauchende Frauen als Männer? Oder täuscht das?